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Die malerisch wirkende Burg Aufseß liegt auf dem vorspringenden Sporn eines Felsrückens des fränkischen Jura, der vom Aufseß-Bach umflossen wird; der Bach wird erstmals in einer Urkunde von 1399 „Aufsess“ genannt. Ein in den Fels gehauener Graben (Halsgraben) trennt die Burg westlich vom gleichnamigen Dorf ab. Nach Norden fällt das Areal steil ab, im Osten mehr terrassenförmig, während der Südrand sanfter talwärts führt.
 Die heutige Anlage kann in drei Bauteile gegliedert werden:
- Der mittelalterliche Bergfried mit dem angebauten Meingoz-Steinahus an der höchsten Stelle der alten Burganlage auf dem Dolomitenfelsen im Westen stehend – erste Zuflucht und Wohnstätte der Aufseß.
- Das Schloss in Winkelhakenform im Osten und Südosten des Komplexes.
- Die ev. Kirche, ehemals Schlosskapelle, in der Mitte es Burghofes
Heutige Ansicht von Burg und Schloss von Süden
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